10 Fragen an den NR-Kandidat David Plüss

David Plüss

Kanton Solothurn / Olten

Gemeinderat
Vorstandsmitglied

Dr. sc. ETH, Chemiker 

1. Warum kandidierst du?

Weil ich überzeugt bin, dass es in Bern unverbrauchte, junge Personen braucht, welche anpacken und sich für eine positive Zukunft einsetzen.

2. Was willst du als Nationalrat erreichen?

Unserem Parlament ist es in den letzten vier Jahren nicht gelungen, Lösungen für unsere grössten Probleme zu finden. Ich würde mich dafür einsetzen, dass man sich wieder vermehrt auf unsere sehr bewährte Konsenspolitik zurückbesinnt, statt auf medienwirksame Partikularinteressen zu beharren; denn lieber ein gut ausgehandelter Kompromiss als ein jahrelanges Schwarzpeterspiel ohne Lösung.

3. Wieso sollen dich die Leute wählen?

Meine Generation ist zu wenig vertreten im Parlament. Für die Gestaltung unserer Zukunft braucht es junge Politikerinnen und Politiker, die bei der größten Herausforderung unserer Zeit - der Digitalisierung - kompetent mitreden können. Ich bin gut gebildet, durch und durch liberal, engagiert und offen für neue Lösungen. 

4. Was bedeutet für dich die Digitalisierung?

Eine Veränderung unseres ganzen Lebens und gleichzeitig eine teilweise noch unvorstellbare Weiterentwicklung, verbunden mit vielen Chancen und Risiken. 

5. Wie kann der Fachkräftemangel gelöst werden?

Indem das duale Bildungssystem mit Taten und nicht nur mit Worten gefördert wird, wie einer besseren Finanzierung höherer Lehrabschlüsse (z.B. Meisterprüfung)

6. Was sind deiner Ansicht nach die dringendsten Themen, welche die Politik anpacken soll?

Eine Rentenreform, die diesen Namen auch verdient, und ein Umdenken beim Thema Klimawandel.

7. Was sind deine Hobbys?

Neben meiner grössten Leidenschaft, dem Hochseesegeln, bin ich zudem begeisterter Fotograf und koche mit viel Freude.

8. Was waren deine schönsten Momente in Olten?

Die Kleinigkeiten des Alltags. Veränderungen zu sehen, wenn man aus den Ferien kommt.  Sich mit Freunden trotzdem noch bei Telefonkabinen verabreden, die schon längst nicht mehr dort stehen. Teil dieser Stadt sein, in der man seine Wurzeln hat.

9. Wie kamst du zur Politik?

Die Politik wurde mir quasi in die Wiege gelegt, bin ich doch in einem sehr engagierten freisinnigen Elternhaus aufgewachsen. Aktiv wurde ich dann vor rund 3 Jahren, als ich wieder nach Olten zurückzog und auf Anhieb in den Gemeinderat gewählt wurde.

10. Was machst du für den Wahlkampf?

Ich versuche, möglichst oft mit den Einwohnerinnen und Einwohnern persönlich in Kontakt zu kommen und zu spüren, was sie bewegt.  Es ist mir wichtig, dass sie nicht nur wissen, wer ich bin, sondern dass ich auch ihre Bedürfnisse und Anliegen kennen lerne; denn nur so könnte ich sie in Bern optimal vertreten.