10 Fragen an den NR-Kandidat Reto Grolimund

Reto Grolimund

Kanton Solothurn / Olten

Gemeinderat

MSc Bauing. ETH

1. Warum kandidierst du?

Weil ich in den Nationalrat will!

2. Was willst du als Nationalrat erreichen?

Als lösungsorientier Ingenieur will ich bei anstehenden Problemen zu
echten nachhaltigen Lösungen beitragen.

3. Wieso sollen dich die Leute wählen?

Zunächst ist mir wichtig, dass die Leute überhaupt wählen gehen, auch
wenn sie nicht mich wählen. Denn es ist kein selbstverständliches Recht,
das wir hier in der Schweiz haben und ich finde wir müssen dieses
weiterhin hochhalten. Mich wählen sollen sie, weil ich mich dafür
einsetzen werde, dass Schweizer Bürgern weiterhin ein grosses Mass an
Eigenverantwortung zugestanden wird und dass die Schweiz auch für meine
und jüngere Generationen ein lebenswertes Land bleibt. Und weil ich,
wenn ich jetzt gewählt würde, das nachhaltig machen kann, weil ich noch
etwas bleiben könnte.
 
4. Was bedeutet für dich die Digitalisierung?

Digitalisierung läutet die 4. Industrielle Revolution ein. Das heisst,
wir befinden uns mitten in einer Zeit des Umbruchs, in der nie
dagewesene Dienstleistungen (z.B. Personaliserte Werbung) angeboten
werden können, in der extrem viele Tätigkeiten von  intelligenten
Maschinen übernommen werden können. Eine unglaubliche Datenmenge über
uns Menschen wird dabei von verschiedenen Interessengruppen (Werber,
Krankenkassen) bewirtschaftet und genutzt. Wir müssen Rahmenbedingungen
schaffen, die Innovationen in der Schweiz ermöglichen und fördern, uns
aber auch intensiv mit den Persönlichkeitsrechten auseinandersetzen.

5. Wie kann der Fachkräftemangel gelöst werden?

Wir müssen auf Bundesebene vor allem Kontingente für gut gebildete Leute
erhöhen. Insbesondere ausländischen Studenten, welche zu sehr günstigen
Konditionen eine Weltklasseausbildung in aber auch auf Kosten der
Schweiz erhalten, darf der Zugang zu unserem Arbeitsmarkt nicht
politisch verwehrt werden.

6. Was sind deiner Ansicht nach die dringendsten Themen, welche die Politik anpacken soll?

Die AHV und die Pensionskassen müssen sofort nachhaltig gesichert
werden, um den zukünftigen Generationen Vertrauen in diese Institutionen
zu geben und auch, um die entstehenden Defizite nicht mehr anwachsen zu
lassen. Für die Wirtschaft muss der Marktzugang zum Europäischen Markt
mit bilateralen Verträgen und Freihandelsabkommen gesichert werden. So
können wir Schweizer Arbeitsplätze sichern und bilden für Firmen einen
rechtssicheren Standort. Nicht zuletzt müssen wir in der Klimapolitik
weise Entscheidungen treffen.

7. Was sind deine Hobbys?

Ich bin langjähriges Vorstandsmitglied im Handballverein Olten und
treibe, seit ich nicht mehr Handball spiele, auch weiterhin Sport. Nun
steht der Marathon in Berlin am 29. September an. Ab und zu bin ich auf
einer hochalpinen Bergtour anzutreffen und gerne auch beim Kitesurfen.

8. Was waren deine schönsten Momente in Olten?

Weihnachten als Bub im Säli vom Tiger und Sonnenuntergänge auf dem
leider zurückgebauten Holzturm am Born.

9. Wie kamst du zur Politik?

Für mich gehörte es immer dazu, etwas beizutragen und als die Oltner FDP
Parteipräsidentin Monique Rudolf von Rohr 2017 ermutigte, für den
Gemeinderat zu kandidieren habe ich nach kurzem Überlegen zugesagt. Dass
ich gleich gewählt wurde, war hingegen überraschend, seither gehört
Politik oft zum Alltag.

10. Was machst du für den Wahlkampf?

Ich besuche verschiedene Politveranstaltungen, werde an der MIO und der
HESO für persönliche Gespräche verfügbar sein. Im "Tür zu
Tür-Wahlkampf"koordiniere ich die Oltner Wahlkämpfer: Wir wollen für
Personen zuhause die Gelegenheit schaffen, uns kurz und knapp ein
Feedback zu geben und uns kennen zu lernen.